Bauernhäuser vom Main zur Donau. Bilderreise in eine verschwundene Welt
... in Farbe fotografiert zwischen 1954 und 2002
Dieses Buch ist als eine fiktive Bilderreise durch die Dörfer Bayerns nördlich der Donau, von Aschaffenburg bis Passau, im Zeitraum von 1950 bis 2000 gedacht – eine Zusammenstellung schöner und ausdrucksvoller Farbfotografien von historischen Gebäuden, die man landläufig als „Bauernhäuser‘‘ versteht, ungeachtet aller Ungenauigkeit dieser Bezeichnung.
Der konkrete Auslöser dafür war die Bereitstellung von rund 3.600 Farbdias im Mittelformat 6 x 6 cm für das staatliche Internetportal „bavarikon“. Sie sind alle im Zeitraum zwischen 1970 und 2000 entstanden, also im vordigitalen Zeitalter der Fotografie. Ergänzend wurden eigene Kleinbild-Farbdias der Zeit vor 1970 sowie vom Vater das Autors, Karl Bedal (1914–1999) aus der Zeit zwischen 1954 und 1960 einbezogen.
Die allermeisten Fotos betreffen inzwischen verschwundene, abgebrochene Bauernhäuser und ihre Nebengebäude, die eine ländlich-dörfliche Welt zeigen, die noch nicht völlig geprägt ist von motorisierter Mobilität und von glatt gebügelter, abgezirkelter Umgebung. Dass sich in den Fotos aus der Zeit vor der Jahrtausendwende aber keine heile Welt spiegelt, sondern eine im Umbruch oder sogar in Zerstörung, wird an den vielen heruntergekommenen, oft leer stehenden, verfallenden Häusern deutlich, die nur im Bild malerisch erscheinen.
Autor: Konrad Bedal (1944–2025)
Schriften und Kataloge des Fränkischen Freilandmuseums, Band 104; herausgegeben im Auftrag des Bezirks Mittelfranken von Herbert May. 328 Seiten; zahlreiche Abbildungen, Petersberg/Bad Windsheim 2025. ISBN 978-3-7319-1594-2
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